Abwrackprämie und steuerliche Vorteile bei Sanierung – auch für alte Gasheizungen.

Der 20. September könnte für die deutsche Klimapolitik ein bedeutender Tag werden. Die Bundesregierung plant an diesem Tag eine Reihe von Maßnahmen, um die internationalen Klimaschutzziele für 2030 zu erfüllen. Dazu gehört, laut Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), auch das Verbot von Ölheizungen. Schon ab 2030 sollen keine neuen Ölheizungen mehr eingebaut werden, für bereits heute alte Anlagen wird laut Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) eine Abwrackprämie gefordert, um den Austausch umweltschädlicher Heizungen anzukurbeln. Ebenso sieht sie dabei steuerliche Förderungen vor, die mit einer Heizungssanierung einhergehen. Da es, laut Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), noch viel mehr ineffiziente veraltete Gaskessel als Ölheizungen in deutschen Kellern gibt, sollten auch Besitzer von Gasheizungen von einem Wechsel profitieren.